
Karpatschenschneller
Im Umzug gehen die Karpatschenschneller voraus. Sie tragen eine weinrote Zunftweste, dazu eine Lederhose und schwarze Stiefel. Ein rotes Halstuch und eine Strickmütze runden das Erscheinungsbild ab. Das wichtigste tragen sie, sofern nicht im Einsatz, um den Hals – die Karpatsche. Mit lauten Knallen verschaffen sie sich Gehör (früher gab es schließlich kein Telefon) und heute viel Anerkennung.

Das Hobbele
Das Hobbele ist die älteste Figur unserer Narrenzunft. 1992 wurde sie mit viel Herzblut und Liebe geboren. Die Larve lehnt sich sehr stark an das Schömberger Wappen an, umrahmt von Forchenzapfen (Hobbele) und zwei Fuchsschwänzen. Das Häs besteht aus grünen und weißen Filzplätzchen, darüber werden zwei Schellengürtel getragen.

Der Mausbächpudel
Im Bezug auf eine alte Sage, in der ein Riese sein Unwesen trieb, tragisch ums Leben kam und selbst der Teufel ihn nicht haben wollte, verwandelte sich dieser in ein wolfähnliches Wesen und wurde immer zur selben Stunde an der Mausbäch gesichtet. Immer zu Schabernack bereit, wurde der Mausbächpudel zu neuem Leben erweckt. Er trägt ein schwarzes zotteliges Fell mit langem Schweif als Häs und als Larve trägt er einen Wolfskopf.

Die Mausbächhexen
Den Abschluss im Umzug gestalten die Mausbächhexen. Die größte Gruppierung unserer Narrenzunft zeichnet sich durch viel Umtrieb und Aktion aus. Das Häs ist in Erd- und Waldfarben gehalten, über der Schulter wird ein Fuchsfell getragen. Lange dunkle Pferdehaare und ein hochgetragenes Kopftuch machen die Larve perfekt. Große Zähne, lange Nase und Falten geben der Hexenlarve das typische Aussehen.
Wir bedanken uns herzlich bei Tanja Dammert für die Bilder unserer Figuren und die großartige Unterstützung durch ihr Fotoprojekt. Alle Bilder findet ihr unter www.tanjadammert.de/fotoprojekt